Money Matters: Umgang mit Geld
Wir alle spüren die Krisen der letzten Jahre – nicht zuletzt an den steigenden Preisen für Energie, Wohnen und Einkäufe. Frauen arbeiten häufiger in Teilzeit und im Niedriglohnsektor. Der Gender Pay Gap ist nach wie vor Realität. Frauen haben also im Durchschnitt geringere Einkommen. Deshalb sind sie von den aktuellen Preissteigerungen auf besondere Weise betroffen.
Immer mehr Mädchen und junge Frauen berichten in Beratungen von Geldsorgen. Die Zahl an jungen Frauen, die sich verschulden, steigt (Quelle: Schuldenreport 2022).
Nur knapp die Hälfte aller Österreicher*innen verfügt über ein gutes Wissen zum Umgang mit Geld, zu den damit verbundenen Risiken und den eigenen Stärken und Kompetenzen (Quelle: Matzinger 2019). In Familien und Partner*innenschaften ist Geld meist noch immer ein Tabuthema. Das gilt speziell für Mädchen und junge Frauen: Sie lernen von klein auf „bescheiden“ zu sein. Der Wunsch nach Geld wird Frauen oft als Gier ausgelegt. Aufgrund ihrer Erziehung und tradierter Rollenbilder haben Frauen weniger Selbstvertrauen in Finanzthemen.
Je mehr wir über Geld wissen, also je mehr „financial literacy“ wir haben, umso bessere Entscheidungen können wir für unser eigenes Leben treffen. In Frauen und Mädchenberatungsstellen gibt es dafür Unterstützung.
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Alles wird teurer – Frauen und Mädchen sind davon besonders betroffen! Sie arbeiten oft Teilzeit, weil sie sich um Haushalt und Familie kümmern. Aber es beginnt schon früher: Lehrberufe, die Mädchen ergreifen, sind meist schlechter bezahlt. Eine gute Berufswahl soll daher auch das Einkommen berücksichtigen! Du weißt eigentlich nicht so genau, wie du am besten mit deinem Geld auskommst und wie das geht mit dem Planen? Das muss nicht so bleiben! Komm in eine Mädchen- oder Frauenberatungsstelle und hol‘ dir Unterstützung!


